Leitung/Mitarbeit
Thomas Karker
Beschreibung
Die sieben Worte Jesu am Kreuz
In unserer sehr schnelllebigen Zeit, gerät die Sehnsucht nach dem Ewigen leicht in den Hintergrund. Die Beschäftigung mit dem wichtigsten Teil des christlichen Glaubens: dem Kreuz Jesu Christi, ist uns fast ein wenig fremd oder gar bedrückend geworden.
Die Glaubensväter der Erweckungen des 17.-19. Jhd. haben gerade darauf großen Wert in der Passionszeit gelegt, diese Stille Zeit zu einer gründlichen Betrachtung des Leidens und Sterbens Jesu zu nutzen. G.C. Rieger (1742 war er bis zu seinem Tod erster Prediger an der Hospitalkirche und damit Dekan von Stuttgart) formulierte in seinen Passionspredigten 3 Punkte, die auch uns gelten, wenn wir uns in das Leiden und Sterben Jesu vertiefen wollen:
1.Nichts ist kräftiger den in seiner Sicherheit dahin gehenden Sünder aus seinem gefährlichen (Sünden) Schlafe zu erwecken, . . .
2.Nichts kann unserem Glauben tröstlicher sein, als wenn er in der Passions-Geschichte die unermessliche Liebe des Vaters gegen uns arme Sünder erblickt, . . .
3.Nichts kann aber auch mehr zu unserer Erbauung, und zum Exempel unserer Nachfolge dienen, welches der Herr Jesus in seinem Leiden und Sterben uns hinterlassen hat.
Deshalb wollen wir uns in der Karwoche einmal auf das Leiden Jesu und seine 7 Worte am Kreuz einlassen.
Seminar-Nummer
S86706